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30. Juli 2010
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Hingucker des Monats:
Völlig abgespaced



… ist eine Zeitreise in den Betonkugeln des Museumotels auf Raon-L’Etape/Frankreich


Sie sehen aus wie Eier oder Kugeln, die Außerirdische bei ihrem Besuch auf der Erde vergessen haben: Die Betonunterkünfte mit den kalkweißen Wänden des Architekten Pascal Haüsermann. 1967 bekam er den Auftrag, auf der kleinen Insel Raon-L’Etape in Lothringen (90 Kilometer westlich von Strasbourg) ein Hotel zu erbauen. Ganz im Zeichen von Freiheit, Liebe und Frieden der 60er Jahre, kombinierte der den Charme der Pop-Art mit seiner wirtschaftlichen Philosophie: Freiheit und günstiger Wohnraum mit besonderem Esprit.

20 Jahre lang boten die 9 Betoneier vielen Gästen eine komfortable Behausung, doch dann verfielen sie. Vor drei Jahren kauften Bruno Tourmen und vier weitere Haüsermann-Verehrer die Insel und gaben dem Hotel seinen heutigen Namen: "Museumotel L’Utopie". Jede einzelne Kugel wurde im Retro-Look liebevoll renoviert. Kein Ei gleicht dem anderen – in jedem lässt sich eine andere Zeitreise in die 50er bis 70er Jahre erleben.

So schmücken den „Chlorophyll-Bubble“ – jede Unterkunft trägt einen anderen Namen –Siebdrucke aus den Siebzigern. Alte Zeitschriften, z. B. mit den ersten Aufnahmen, die Astronauten von der Erde schossen, sind in dem 20-Quadratmeter-Ei ausgelegt und machen die Zeitreise perfekt. Ein anderes Bubble erinnert an den dänischen Designer Verner Panton, eines ist ganz in der Modefarbe der 60er Orange gehalten und auch die Unterkunft mit "Hippie"-Ambiente fehlt nicht.





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   Weitere Informationen unter

www.museumotel.com


 
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