... an unsere kleinen Untermieter. Sie sind lästig, dekorieren ungefragt unsere Wohnung in Halloween Manier und wir ekeln uns vor ihnen. Doch die 97-jährige Luise Bourgeois sieht das anders.
Die Künstlerin betrachtet Spinnen als nützliche Wesen, die Moskitos fressen und damit den Menschen unliebsame Krankheiten ersparen. Und dabei stellt sie durchaus schützende, mütterliche Eigenschaften fest.
Aus diesem Grund erschuf sie 1997 eine über neun Meter hohe Spinnen-Skulptur aus Stahl und Marmor, die - bekannt unter dem Namen Maman - heute vor dem Tate Modern zu bewundern ist.
Wenn Sie nun Lust auf mehr außergewöhnliche Kunst bekommen haben, dann besuchen Sie doch die Tate Modern Galerie in London oder machen Sie Ihre Kunden darauf aufmerksam! Ausgestellt werden dort Kunstwerke von 1900 bis zur Gegenwart. Der Eintritt in die gängige Sammlung ist frei. Bedeutende Sonderausstellungen sind allerdings gebührenpflichtig.