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|  | Tipp |
Falls Sie den Druckerspeicher nicht am gleichen Tag leeren, werden die gespeicherten Belege nicht gelöscht, sondern über Nacht in den Protokollspeicher übertragen. Um die Belege zu drucken, aktivieren Sie die Option "Protokoll-wiederdruck" in der DRST-Maske. Führen Sie diese Funktion regelmäßig durch! |
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Praxis-Tipp Amadeus Ticketing: Verkaufsbelege – gesucht und gefunden! Die Ticketautomatisierung ist jetzt noch komfortabler – dank der Trennung des Ticketing-Systems vom Mid Office System. Ihr Vorteil: Mit Amadeus Ticketing ist der Ticketdruck gleichzeitig mit dem Rechnungsdruck möglich, ein Verfahrenswechsel ist nicht notwendig. Gesteuert wird der Ablauf lediglich durch wenige Eingaben im Passenger Name Record. Die Umsetzung dieser neuen Möglichkeiten im Fulfilment Prozess erforderten die Anpassung einiger Basisprozesse der lokalen Amadeus Germany Verfahren.
In Betriebsstellen mit Amadeus Ticketing erfolgt die Übergabe der "Ticketdaten" aus dem Ticketing-System zur Erzeugung von "Verkaufsdaten" im Mid Office System (VERK) anhand des Amadeus Interface Records (A.I.R.). Alle RM* Remarks des Passenger Name Records (PNR) sind Bestandteil des A.I.R. und "füttern" die VERK-Verarbeitung mit Basisinformationen. Je nach Umfang der RM* Informationen werden Abwicklungsnummern mit Buchhaltungsinformationen erzeugt, oder die Berechnung der Transaktionsgebühren erfolgt automatisch mit anschließendem Druck des Verkaufsbelegs. Je nach Einstellung wird automatisch der Druck der Kreditkartenbelege für die Transaktionsgebühr angestoßen – und das alles ohne einen einzigen manuellen Verfahrenswechsel!
Um diese automatische Verarbeitung zu ermöglichen, wurden einige bekannte Basisverfahren und -prozesse angepasst.
Verknüpfung mit dem EXP-Verfahren
Das Amadeus Sign in muss eindeutig mit einem Expedienten aus dem EXP-Verfahren verknüpft sein. Nur so können Ticketdaten dem entsprechenden Expedienten in den lokalen Mid Office Verfahren (VERK) zugeordnet werden. In bestimmten Fällen werden Leistungen dem Standard Expedienten 9990 zugeordnet, z. B. wenn der Expedient zum Zeitpunkt des Ticketdrucks nicht über das SISO Verfahren angemeldet war.
Tipp: Stellen Sie sicher, dass Sie im SISO-Verfahren als Expedient angemeldet sind, bevor Sie Amadeus Ticketing Transaktionen ausführen. Nur so können BSP Leistungen Ihrem Expedientencode zugeordnet werden.
BELG-Verfahren und Drucknachricht "Protokoll"
In Betriebsstellen mit Amadeus Ticketing sind die zum Druck angewiesenen Belege aus lokalen Verfahren von der Expedienten-Bindung gelöst. Das heißt, der Expedient kann für Amadeus Ticketing Transaktionen weitere Abwicklungsnummern oder Verkaufsbelege erstellen, obwohl der Druck eines anderen Belegs aus den lokalen Amadeus Germany Verfahren noch nicht abgeschlossen ist.
Meldungen wie z. B. ANR 123 befindet sich im Druck, Beleg für ANR 123 nicht gedruckt oder Nicht alle Leistungsbelege gedruckt gibt es im Zusammenhang mit Amadeus Ticketing nicht mehr. Statt der "Expedienten-Sperre" werden die zu druckenden Belege, wie z. B. Verkaufsbelege für eine Amadeus Ticketing Transaktion oder Kreditkartenbelege aus dem CC-Verfahren, im Druckerspeicher als Drucknachrichten vom "Typ Protokoll" gespeichert, sofern ein direkter Druck z.B. aufgrund einer Amadeus Pro Printer- oder Druckerstörung nicht möglich ist.
Vorteil: Sie können weiterhin IATA Dokumente erstellen, ohne dass Verkaufsdaten verloren gehen. Ein unterbrechungsfreier Prozess zur Ticketautomation wie z. B. Burst Ticketing (Automatischer Ticketdruck für Buchungen auf einer Queue) ist möglich.

Die Expedienten-Bindung wird in folgenden Fällen aufgehoben: - Ein Leistungs- (LB) und/oder Verkaufsbeleg (VB) wurde zum Druck angewiesen, kann aber nicht erfolgreich ausgedruckt werden.
Beispiel: Expedient 0001 druckt mehrere IATA-Tickets mit Kreditkartenzahlung. Im PNR ist die Service-Entgelt-Berechung (Amadeus Transaction Fee Manager) und der Rechnungsdruck über RM* Einträge gesteuert. Der Kreditkartenbelegdruck für das CC-Verfahren ist in der Betriebsstelle aktiviert. Das Pro Printer Symbol ist rot, deshalb ist ein Ausdruck der Kreditkarten-Belege sowie der Verkaufsbelege nicht möglich. Die Leistungsbelege und Verkaufsbelege werden im Druckerspeicher abgelegt. - Fehlendes "D" im Feld Leistungsbeleg, beim Druckauftrag in lokalen Verfahren. Der Expedient ist gesperrt. Ein nachfolgender Verkaufsbeleg für eine Amadeus Ticketing Transaktion wird systemseitig auf den Standard Expedienten (9990) gebucht.
Beispiel: Expedient 0001 weist z. B. eine Bahnfahrkarte zum Druck an, vergisst die Eingabe D im Feld Leistungsbeleg. Der Expedient ist nun zur weiteren ANR Erstellung gesperrt bis der Leistungsbeleg ausgedruckt wird. Wird vom gleichen Expedienten ein IATA-Ticket ausgestellt, ordnet das System diese Leistung automatisch dem Standard Expedienten 9990 zu. Die ANR kann in der BELG-Maske über die Option "Offene Abwicklungsnummer für Betriebstelle mit Fremdleistung" dargestellt und manuell in der VERK-Maske nachbearbeitet werden.
Tipp: Falls Sie Verkaufsbelege für Amadeus Ticketing Transaktionen "vermissen", deren Druck Sie im PNR durch RM*SYS+: Einträge gesteuert haben, prüfen Sie zunächst die Option Druckerspeicher in der BELG-Maske. Falls im Druckerspeicher Belege abgelegt wurden, prüfen Sie die Amadeus Pro Printer Software auf Störungen bzw. stoppen und starten Sie Pro Printer erneut. Nehmen Sie dann eine Druckfortsetzung in der DRFO-Maske vor bis alle Belege aus dem Druckerspeicher ausgedruckt sind. Prüfen Sie bitte regelmäßig - mindestens einmal täglich – den Druckerspeicher auf eventuell gespeicherte Verkaufs- oder Leistungsbelege und nehmen Sie gegebenenfalls eine Druckfortsetzung vor – besonders dann, wenn Sie mit Burst Ticketing oder anderen Tools zur Ticketautomation arbeiten.
Falls in der DRST Maske Ihres PCs eine Druckumleitung für den Dokumentdruck und/oder ECO-Druck eingerichtet ist, muss die Druckfortsetzung an dem PC erfolgen, auf den die Umleitung zielt.
Weitere Informationen zu Amadeus Ticketing –Germany finden Sie in der umfassenden Bedienungsanleitung www.de.amadeus.com/reisebuero/BED_Ticketing_Germany.pdf

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